Glioblastom - Therapieresistenz und Tumorrezidiv 

Nach, auch aber sehr häufig schon während der ersten Bestrahlung-Chemotherapie rezidivieren Glioblastome. In über 90 % der Fälle lokal im Bereich der Resektionshöhle. Glioblastomrezidive sind keiner weiteren Therapie erfolg-reich zugänglich. Grund ist eine bereits unter Therapie der ersten Linie erworbene Resistenz.

Resistente, die Therapie überlebende Tumorzellklone zeigen global veränderte Transkriptionsprofile. Innerhalb des nachwachsenden Tumors sind Zellpopulation mit unterschiedlichen Transkriptionsprofilen nachweisbar. Damit unterscheidet sich das Tumorrezidiv molekular radikal vom Primärtumor.

Effektive Therapien für Glioblastomrezidive können sich deshalb nicht wie bisher an der Therapie neu diag-nostizierter Tumore orientieren. Dementsprechend sind bislang keine der zytotoxischen Agentien oder  tumor-modulierenden Substanzen mit signifikanter Wirksamkeit auf das Tumorrezidiv gefunden worden.

 

Die ernüchternden Erfahrungen der letzten Jahre machen ein grundsätzliches Überdenken der Strategien für Rezidivglioblastome erforderlich.

OmicsGlioma - personalisierte Therapie für Hirntumore

Neurochirurgie Universitätsmedizin Mainz
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